Kategorie:Karriere

Gefühle außer Kontrolle – zwischen Leere- und Spannungszuständen

Vitos Klinik als DBT-Einrichtung zertifiziert

Die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Bad Emstal wurde als erste forensische Klinik in Deutschland als DBT-Einrichtung zertifiziert. DBT meint Dialektisch-Behaviorale Therapie. Was genau das bedeutet, und, bei welchem Krankheitsbild DBT zum Einsatz kommt, möchte ich Ihnen im Folgenden erläutern.

Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Forensik und duale Studentin – eine echte Herausforderung

Mein Name ist Carina Kungel und ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Eltville. Neben der Arbeit absolviere ich ein duales Studium, genauer gesagt, den Bachelor of Arts in Psychiatric Nursing.

Wie mein Arbeitsalltag aussieht und was die besonderen Herausforderungen eines berufsbegleitenden Studiums sind, möchte ich nun erzählen.

Es geht ans Eingemachte

Stationsleiter von Vitos Weil-Lahn diskutieren gemeinsam das Leitbild

Die Verschmelzung zweier Gesellschaften ist eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen, über den eigenen Tellerrand zu blicken und gegenseitig voneinander zu lernen. In Hinblick auf die gemeinsam zu gestaltende Zukunft, ist es auch eine tolle Gelegenheit, über das neue Leitbild und seine konkrete Umsetzung ins Gespräch zu kommen.

Als Pflegedirektor sehe ich mich hier in der Pflicht – Was bedeutet das Leitbild für meine Kollegen und mich? Was sind konkrete Umsetzungsbeispiele? Diese und weiter Fragen wurden auf dem zweitägigen Treffen der Stationsleiter von Vitos Weil-Lahn diskutiert.

Psychopharmaka – Fluch oder Segen?

Neues Buch soll rationalen und verantwortungsbewussten Umgang mit Psychopharmaka fördern

Psychopharmaka sind fester Bestandteil des psychiatrischen Klinikalltags. Doch sie sind auch oft Grund für Ängste und Verunsicherungen. Patienten fürchten sich vor Abhängigkeit oder Wesensveränderungen. Auch viele Behandler haben noch Unsicherheiten in Bezug auf den Einsatz, die Wirkungsweisen und die Wechselwirkungen der zahlreichen auf dem Markt verfügbaren Medikamente.

Dr. med. Harald Scherk hat gemeinsam mit Professor Asmus Finzen und Dr. med. Stefan Weinmann ein Buch mit dem Titel „Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen. Leitlinien für den psychiatrischen Alltag“ herausgebracht. Auf 260 Seiten werden in dieser 17. und komplett überarbeiteten Auflage alle angesprochen, die mit Psychopharmaka zu tun haben. Ärzte und Psychologen genauso, wie Patienten und deren Angehörige.

Ich habe mit dem Ärztlichen Direktor des Vitos Klinikums Riedstadt und Klinikdirektor des Vitos Philippshospitals Riedstadt über sein neues Buch und die Bedeutung von Psychopharmaka in der psychiatrischen Behandlung gesprochen.

Vom Umgang mit schwierigen Patienten

Die Abwehrmechanismen des Agierens und Spaltens

Wer in einer Psychiatrie arbeitet, hat es immer wieder mit schwierigen Patienten zu tun. Einige fordern das gesamte Behandlungsteam dabei deutlich stärker als andere.

Etwa die Patienten, die uns mit unverkennbarem Misstrauen begegnen. Patienten, die sich wenige Stunden nach Aufnahme in der Klinik selbst verletzten oder ihren baldigen Suizid ankündigen. Genauso solche, die sich über ihr Zimmer, den Pflegemitarbeiter oder die Mitpatienten beschweren und drohen, die „Zustände“ an die Öffentlichkeit zu bringen. Es wirkt, als hätten diese Patienten gar kein Interesse, ihre eigene Therapie aktiv zu unterstützen.

Schnell ziehen sie unseren Zorn auf sich, sorgen für Gesprächsstoff bei Konferenzen und Teamsitzungen. Man erinnert sich an solche Patienten. Sie betreten die Bühne und weigern sich, sie wieder zu verlassen.

Doch warum fallen einige Patienten so aus der Rolle? Um das zu verstehen, muss man die Abwehrmechanismen des Agierens und des Spaltens entschlüsseln. Darum soll sich mein Beitrag drehen. Doch ich möchte nicht nur das Problem schildern, sondern auch Lösungsansätze vorstellen.

Ein bisschen wie bei Dr. House

Mein Job als Assistenzärztin der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster

Mein Name ist Paula Strohbach und ich bin Assistenzärztin in der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster. Ich arbeite sehr gerne im Team und nach einem harten Tag lässt mich ein einfaches „Danke“ von Patienten oder deren Angehörigen lächelnd nach Hause gehen. Was meinen Job so spannend macht und warum ich mich manchmal wie eine Protagonistin in meiner Lieblingsserie Dr. House fühle? Das erfahren Sie hier!

Burnout – die neue Modediagnose?

Wege aus der Erschöpfungsspirale

Abgekämpft, ausgelaugt, entkräftet – nichts geht mehr! Diese Gefühle sind den meisten von uns bekannt. Glücklicherweise treten sie nur nach einem wirklich anstrengenden Arbeitstag oder einer heftigen Arbeitswoche auf und verschwinden meist nach einem erholsamen Wochenende von selbst. Doch viele Menschen schaffen es nicht mehr, sich ausreichend von den Strapazen des Alltags zu erholen. Die Erschöpfung dominiert ihr Leben. Sie finden sich in einer Spirale der Überlastung wieder und ein Ausweg ist nicht in Sicht.

Dieser Zustand hat viele Namen. Der wohl geläufigste ist Burnout. Doch was steckt hinter diesem Begriff? Wie kann man sich vor psychischer Erschöpfung schützen und was ist zu tun, wenn man bereits mitten in der Erschöpfungsspirale steckt?

Neulich beim Hessischen Rundfunk

Expertin Dr. med. Sabine Borck bei „Service: Gesundheit“

Im Januar bekam ich einen Anruf vom Hessischen Rundfunk. Man wolle für das Format „Service: Gesundheit“ einen Beitrag drehen und mich als Expertin ins Studio einladen. Da war ich verblüfft. Wir waren in der „weißen Liste“ im Internet wohl so gut bewertet worden, dass die Wahl auf uns fiel. Und wahrscheinlich wurden auch die Blogbeiträge angeschaut.

Psychiatrie auf Niederländisch

Die Studiengruppe des Bachelor-Studienganges Psychiatric Nursing auf Bildungsreise

Unsere Studiengruppe des Bachelor-Studienganges Psychiatric Nursing reiste dieses Jahr gemeinsam in die Niederlande. Ziel war es, Einblick in die Arbeitsweise von niederländischen Psychiatrien zu erhalten. Wir besuchten die Vincent-van-Gogh-Klinik in Venray, die Universität in Nimwegen und die Forensik Woenselse Poort in Eindhoven. Wir waren sehr gespannt auf die neuen Impulse, die uns diese Reise bieten würde.

Was machen die Niederländer anders als wir? In welche Richtung entwickelt sich dort die psychiatrische Versorgung? Was können wir von unseren Nachbarn lernen?