Kategorie:Standpunkte

Opiate haben in der Schmerztherapie eine lange Tradition. In Deutschland wurde den Schmerztherapeuten in den 1980er und 1990er Jahren der Vorwurf gemacht, sie würden zu wenig Opiate einsetzen und ihre Patienten so im Stich lassen. Das ließen wir Ärzte uns nicht zweimal sagen und von nun an gab es den Slogan, freudig unterstützt von der Pharmaindustrie: „Kein Patient muss mehr Schmerzen haben“. Differenziert setzten wir schwache und starke, kurz- und langwirksame Opiate für kurze Zeit oder als Dauertherapie ein. Rückenschmerz, Tumorschmerz, Fibromyalgie, Postzosterneuralgie – alle bekamen Opiate, wenn es keine Kontraindikationen gab.

13 Jahre Schule und endlich ist ein Ende ist Sicht. Der Abschluss naht und damit auch die Frage: Wie geht es jetzt für mich weiter? Sie würden gerne mit Menschen arbeiten, sind interessiert an Lebensgeschichten, fasziniert von der Seele des Menschen und die immer gleichen, langweiligen Arbeitstage sind Ihnen ein Graus? Dann könnte die Arbeit als Psychiater und Psychotherapeut, als Psychologe oder Psychotherapeut etwas für Sie sein. Aber halt! Ist das nicht alles das Gleiche?

Als ich in den 90er Jahren erstmals von dem Fibromyalgiesyndrom gehört habe, war ich entzückt. Endlich hatte ich einen Namen für eine Erkrankung, die wir früher nur beschreiben, aber nicht benennen konnten. Bald kam die Ernüchterung. „Machen“ konnte man als Arzt nichts. Unsere medikamentöse Therapie nach dem WHO-Stufenschema griff nicht. Außerdem waren die begleitenden psychischen Leiden der Patienten so auffällig, dass mir bald Zweifel kamen. „Fibromyalgie“ klingt so ungeheuer körperlich. Und wo blieb die Seele? Warum sagte man den Patienten nicht, dass die Erkrankung einen psychosomatischen Hintergrund hatte? Dass sie eine Depression haben?

Bei Vitos Gießen-Marburg startete vor einigen Jahren das Pilotprojekt für Migrationsbeauftragte. Und es hatte Erfolg. Dieser Erfolg war die Grundlage für die Etablierung eines Konzernmigrationsbeauftragten. Heute gibt es in allen zwölf gemeinnützigen Tochtergesellschaften einen Migrationsbeauftragten, der für seine Arbeit mit zehn Prozent einer vollen Stelle freigestellt wird. Unser Job ist gerade in den heutigen Tagen von enormer Bedeutung.

„Der Begriff der „personalisierten Medizin“ spielt in der aktuellen Diskussion der Medizin eine wichtige Rolle in ganz anderem Kontext. Wie sehr ist der Mensch vorhersagbar aus seinem Genom? Ist die Biologie der Schlüssel zur Verbesserung von Behandlung? So weit, dass die Medizin personalisiert würde? Personalisiert, Persönlichkeit, das Persönliche hat natürlich auch die andere Seite, die aus der Vielfältigkeit des Lebens eine Vielfältigkeit von Bedürfnissen entstehen lässt. Alles sind zentrale Aspekte für Entwicklung, Therapie und Recovery und die subjektive Seite. Wie ist es möglich, die Bedürfnisse besser zur Grundlage der Behandlungen zu machen und auf ihrer Basis Therapieziele zu definieren? Wo liegen die Grenzen der Selbstbestimmung – nimmt man die Menschenrechte als Basis?“

Public Relations – Meine ersten Tage bei Vitos

Mein Name ist Natalie Broll und ich mache seit dem 1. Juni 2015 ein PR-Volontariat in der Konzernkommunikation der Vitos Holding. Nach meinem Master in Anglistik/Amerikanistik arbeite ich nun für anderthalb Jahre in der internen und externen Unternehmenskommunikation und unterstütze die Leitung Konzernkommunikation und Marketing. Um mich bei Vitos einzufinden und einen umfassenden Einblick in alle Arbeitsbereiche der Holding zu bekommen, wurden mir alle Bereiche und das Unternehmen in intensiven Einarbeitungen vorgestellt. Einmalig, in meinem bisherigen Arbeitsleben.

Für ein wirkliches Miteinander

Wir alle sind Menschen. Das scheint ein banaler Ausdruck und die meisten werden sagen: Ja, natürlich. Doch geht dieses Gespräch weiter, werden irgendwann Unterschiede gemacht. Auch, weil man in verschiedenen Ländern geboren ist. Migration. Allen ein Begriff. Nur wenigen eine Herzensangelegenheit. Doch es gibt Menschen, die den Menschen sehen und helfen. Sie zeichnen wir aus. Mit dem transkulturellen Förderpreis von Vitos Hadamar.

Ehrenamt in Griechenland. Ein Reisebericht.

Seit 2014 reisen wir immer wieder nach Griechenland, um im Bereich der mobilen Pflege zu beraten und Fortbildungen zum Thema palliative Pflege anzubieten. Auch dieses Mal wurden wir wieder mit so viel Herzlichkeit empfangen, dass wir wissen, warum wir unseren Urlaub dafür nutzen, um auch in unserer Freizeit zu helfen.

Vitos international

EU Emblem

CHATT steht für „Changing students and trainees attitude towards learning by using co-operative andcoaching methods in vocational settings“. Ein langerAusdruck, der ein EU-Projekt beschreibt, welches pädagogische Theorie und Praxis zusammenführt. Das hört sich kompliziert an, ist aber sehr spannend, da man Einblicke in die Ausbildungs- und Arbeitsabläufe anderer Länder bekommt. Vitos Kalmenhof war das erste Mal dabei und die Erfahrungen waren großartig.