Traurig? Erschöpft? Antriebslos? Wann spricht man von Depression?

Jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag oder auch zwei, drei schlechte Tage hintereinander. Das ist ganz normal. Eine Depression ist etwas anderes und lässt sich ganz klar von einem „kleinen Durchhänger“ abgrenzen. Dr. Siegfried Scharmann, Oberarzt einer Station für affektive Störungen am Standort Marburg, erklärt, wie man eine Depression erkennt, was mögliche Auslöser sind und was man tun sollte, wenn man erkrankt ist.

Warum haben Menschen Angst?

10 bis 20 Prozent der Deutschen leiden irgendwann im Laufe ihres Lebens unter Angststörungen. Diese unpräzisen Angaben gründen auch darauf, dass die Erkrankung von Betroffenen selbst oft nicht als Erkrankung erkannt wird und sie somit keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Dabei gibt es für die Vielzahl von Angststörungen gute Behandlungsmöglichkeiten.

Die psychiatrische Tagesklinik

Bei Tageskliniken spricht man oft auch von einer Klinik ohne Betten. Sie sind inzwischen ein etablierter Teil der psychiatrischen Versorgung und tragen dazu bei, Menschen mit psychischen Erkrankungen die größtmögliche Normalität und Eigenständigkeit zu bieten. Mit ihrem Behandlungsangebot sprechen sie psychisch Erkrankte an, die keine Betreuung rund um die Uhr benötigen, eine ambulante Behandlung jedoch zu kurz greifen würde. Dr. Barbara Bornheimer ist leitende Ärztin der Vitos Klinik Bamberger Hof, zu der auch die Vitos psychiatrische Tagesklinik Frankfurt gehört. Im Interview erzählt sie, wie die Behandlung in einer Tagesklinik abläuft und für wen sie sich eignet.

Die Vitos Holding zieht um

Die Vitos Holding platzt aus allen Nähten. Um ein effektives, team- und zielorientiertes Arbeiten zu ermöglichen, muss die Arbeitsumgebung stimmen. Deswegen ziehen wir um! Doch wohin eigentlich? Und wie sollen die Räume aussehen? Das entscheidet die Geschäftsführung nicht allein. Eine offene Diskussion mit allen Mitarbeitern wird bei uns gelebt.

Neurologe sein, heißt Detektiv sein

Die Neurologie ist der wohl am stärksten wachsende Fachbereich der Medizin. Die letzten Jahre sind Kliniken und Praxen stetig mehr geworden. 4.000 bis 5.000 Neurologen behandeln in Deutschland rund zwei Millionen Menschen pro Jahr. Aufgrund der Komplexität und Vielzahl an neurologischen Erkrankungen sind wir immer auf der Suche nach ärztlichem Nachwuchs. Und die müssen auch Detektiv sein. Es gibt fast nie eine fertige Diagnose, wenn der Patient zu uns kommt. Man muss viele Wege beschreiten, um herauszufinden, welche Krankheit hinter den Symptomen steckt. Davon erzählt auch Assistenzärztin Paula Strohbach.

Tic-Störungen sind keine Erkrankung der Neuzeit. In der Literatur finden sich Beschreibungen schon seit der Antike. Wo im damaligen Jahrhundert die Ursachensuche noch auf den Einfluss der Götter beschränkt war, beschrieb der französische Neurologe Gilles de la Tourette 1885 die Tic-Störung. Heute steht fest, dass es sich um eine neuropsychiatrische Erkrankung handelt, die überwiegend bereits im Kindes- und Jugendalter auftritt.