Kategorie:Neurologie

Ein bisschen wie bei Dr. House

Mein Job als Assistenzärztin der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster

Mein Name ist Paula Strohbach und ich bin Assistenzärztin in der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster. Ich arbeite sehr gerne im Team und nach einem harten Tag lässt mich ein einfaches „Danke“ von Patienten oder deren Angehörigen lächelnd nach Hause gehen. Was meinen Job so spannend macht und warum ich mich manchmal wie eine Protagonistin in meiner Lieblingsserie Dr. House fühle? Das erfahren Sie hier!

In diesem Job sind starke Nerven gefragt

Meine Arbeit als Fachkrankenschwester für Intensivmedizin und Anästhesie

Mein Name ist Katharina Steidl. Ich bin Fachkrankenschwester für Intensivmedizin und Anästhesie in der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster. Wie sich mein Arbeitsalltag gestaltet, was mir an meinem Job besonders gefällt und welche Herausforderungen er mit sich bringt, möchte ich nun etwas näher erzählen.

Soziale Raubtiere

Warum ist es so schwer, einen Psychopathen zu entlarven?

„Ich habe alle Merkmale eines Menschen: Fleisch, Blut, Haut, Haare. Aber keine einzige klar identifizierbare Emotion, abgesehen von Gier und Abscheu.“ Patrick Bateman, seines Zeichens erfolgreicher Investmentbanker, ist der Inbegriff eines Psychopathen. In „American Psycho“, der filmischen Adaption des gleichnamigen Romans von Bret Easton Ellis schlachtet sich der aalglatte Charmeur mit dem stählernen Sixpack durch New York. Er lügt, manipuliert, intrigiert, mordet. Alles ohne einen Funken von Reue.

Doch auch jenseits der Kinoleinwand gibt es sie, die skrupellosen, kaltblütigen und oft hochintelligenten Raubtiere. Ausschließlich an der eigenen Bedürfnisbefriedigung interessiert, sitzen sie in den Führungsriegen, Gremien und Vorständen. Sie haben die Fäden in der Hand und kontrollieren Politik und Wirtschaft – ihr eigenes Marionettentheater.

Der Psychopath gibt sich natürlich nicht als solcher zu erkennen. Geschickt umgarnt er seine Opfer. Die fatalen Folgen werden ihnen erst viel zu spät bewusst.

Möglich, dass Sie bereits einem Psychopathen die Hand geschüttelt haben. Doch wie entlarvt man den Meister der Manipulation?

Schmerzen – Warum gerade ich?

Diese Frage im Zusammenhang mit Schmerzen stellen mir meine Patienten immer wieder. Das ist ja auch verständlich, zumal Krankheit und insbesondere Schmerz jahrhundertelang mit Schuld und Strafe verknüpft waren. Man hatte etwas Schlimmes getan und die Strafe folgte auf dem Fuße – leider auch oft mit einer spirituellen Verknüpfung, die sich durch alle religiösen Vorstellungen dieser Welt zieht. Da hat man dann ordentlich sein Fett wegbekommen!

Chronischer Schmerz – Multimodale Schmerztherapie

Jeder von uns kennt das Gefühl Schmerzen zu haben. Doch glücklicherweise ist die Ursache meist klar, und ein Ende abzusehen. Bei Menschen mit chronischen Schmerzen ist das anders. Sie leiden Tag für Tag ohne eine Aussicht, dass es endet. Die Ursache dafür liegt meist tief in der jeweiligen Person verborgen. So auch bei Frau M., deren Geschichte ich hier erzählen will, um zu zeigen, dass es einen Ausweg gibt. Man kann sich den Schmerzen entgegenstellen.

Neurologe sein, heißt Detektiv sein

Die Neurologie ist der wohl am stärksten wachsende Fachbereich der Medizin. Die letzten Jahre sind Kliniken und Praxen stetig mehr geworden. 4.000 bis 5.000 Neurologen behandeln in Deutschland rund zwei Millionen Menschen pro Jahr. Aufgrund der Komplexität und Vielzahl an neurologischen Erkrankungen sind wir immer auf der Suche nach ärztlichem Nachwuchs. Und die müssen auch Detektiv sein. Es gibt fast nie eine fertige Diagnose, wenn der Patient zu uns kommt. Man muss viele Wege beschreiten, um herauszufinden, welche Krankheit hinter den Symptomen steckt. Davon erzählt auch Assistenzärztin Paula Strohbach.