Autor/in Carmen Hofeditz, Referentin Konzernkommunikation und Marketing

Mit der eigenen Erfahrung anderen helfen

Silvia Menzel arbeitet als Genesungsbegleiterin bei Vitos Haina

Der Weg zur Genesung kann weit sein. Silvia Menzel weiß das. Sie litt an einer Depression, die über Jahre hinweg immer wiederkehrte und ihre Berufstätigkeit erschwerte. Die Erfahrung mit ihrer psychischen Erkrankung, dem Behandlungs- und Genesungsprozess teilt sie nun mit anderen Betroffenen: Silvia Menzel arbeitet als Genesungsbegleiterin in der Vitos psychiatrischen Tagesklinik Korbach.

Was Mobbing mit Kindern macht

Klinikdirektorin Dr. Eftichia Duketis über die Folgen von systematischer Schikane

Ärgern, schikanieren, ausgrenzen: Wenn Kinder und Jugendliche systematisch und anhaltend den Attacken anderer ausgesetzt sind, spricht man von Mobbing. Für die Betroffenen kann dies schwerwiegende Folgen haben, unter denen sie manchmal noch Jahre später leiden. Dr. Eftichia Duketis, neue Klinikdirektorin der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Hanau, schildert im Interview, wie Eltern ihre Kinder stärken können. Und was sie tun können, wenn ihr Kind Opfer von Mobbing wird.

„Wenden Sie sich den Kindern ganz besonders zu“

Ein Jahr Pandemie: Was macht das mit Kindern und Jugendlichen?

Die Covid-19-Pandemie bestimmt nun seit einem Jahr unseren Alltag. Für Kinder und Jugendliche bedeutet das zeitweise: Schulschließung, Home-Schooling, keine Hobbys, kein Kontakt zu Gleichaltrigen. Was macht das mit ihnen? Wie lassen sich die seelischen Folgen abmildern? Und wie geht es Kindern, die schon vor der Pandemie seelisch erkrankt waren? – Diese Fragen beantwortet Sabine Hoffmann, Leitende Psychologin der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Riedstadt.

Stress am Arbeitsplatz

Wie die Pandemie die Arbeitswelt verändert

Die Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, auch auf die Arbeit. Doch die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich: Während Mitarbeiter/-innen im Gesundheits- und Sozialwesen oftmals an der Belastungsgrenze arbeiten, fürchten Beschäftigte in einigen Branchen um ihren Job. An anderen Arbeitsplätzen führt die Pandemie wiederum zu einem Digitalisierungsschub, zu mehr Homeoffice und damit zu einer veränderten Arbeitswelt. Welche Chancen und Risiken bergen diese Veränderungen? Und wie können Menschen damit umgehen? – Das beantworten Dr. Matthias Bender und PD Dr. Peter M. Wehmeier im Interview. Beide haben kürzlich das Buch „Stress am Arbeitsplatz“ veröffentlicht.

„Wir gehen dahin, wo Menschen uns brauchen“

Vitos Reha eröffnet dritte Einrichtung

Wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen, ist nach langer Krankheitsphase oftmals schwierig. Vitos Reha unterstützt psychisch kranke Menschen auf ihrem Weg zurück in den Job – und in ein möglichst eigenständiges Leben. Bislang war Vitos Reha in Frankfurt und Kassel mit einer Einrichtung vertreten. Seit kurzem stehen auch in Hanau 20 Plätze für die medizinische und berufliche Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung zur Verfügung.

Besuch erhalten per Video

Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie bieten neue Kontaktmöglichkeit

Persönliche Kontakte fehlen in Zeiten des Coronavirus. Es gilt sie zu vermeiden, um das Risiko einer Ansteckung zu mindern. Für die Patienten der Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie bedeutet das: Weitgehender Verzicht auf Besuche und Beurlaubungen. Damit sie trotzdem den Kontakt zu Angehörigen und Freunden pflegen können, haben die Kliniken eine neue Kontaktmöglichkeit geschaffen: Video-Besuche.

Behandlung Zuhause – statt in der Klinik

Für akut psychisch kranke Menschen bietet Vitos Alternativen zur stationären Behandlung

„Vitos Behandlung Zuhause“, heißt ein noch relativ neues Angebot, das Vitos seit etwa einem Jahr verstärkt ausbaut. Es ist eine Alternative zur Klinikbehandlung: Menschen, die akut psychisch erkrankt sind, können sich auch zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung behandeln lassen. Frederic Hahn und Gunnar Lemos, beide Fachkrankenpfleger für psychiatrische Pflege, gehören zum Team von „Vitos Behandlung Zuhause Korbach“. In diesem Beitrag schildern sie, wie sie arbeiten und für welche Patienten sich das Angebot eignet.

„Bindung und Trennung gehören zusammen“

Wie Kinder an Trennungen wachsen können

Sich von einem geliebten Menschen trennen – das ist eine Erfahrung, die widerstreitende Gefühle auslösen kann: Einerseits Abschiedsschmerz, wenn wir loslassen. Andererseits das befreiende Gefühl, sich abzunabeln und autonom zu sein. Sich trennen zu können, will gelernt sein. Professor Dr. Matthias Wildermuth beschreibt im Interview, wie wir Kindern dabei helfen können, an Trennungen zu wachsen.

„… und ich befürchtete das Schlimmste“

Vitos erinnert am 1. September an die Opfer der NS-Krankenmorde

Ab 1933 wurden Menschen, die nicht dem Ideal des nationalsozialistischen Regimes entsprachen, diskriminiert, zwangssterilisiert und ermordet. Auch Einrichtungen, die heute von Vitos betrieben werden, waren in dieses menschenverachtende System eingebunden. Anlässlich des Gedenktags am 1. September erinnert Vitos an die Opfer der NS-Krankenmorde. Zu ihnen gehört Ludwig Kaiser, der 1941 in Hadamar ermordet wurde. Seine Lebensgeschichte stellen wir hier exemplarisch vor.

„Für mich ist dieses Modell ideal“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Vitos Klinik Hofheim

Ann-Christin Vielwerth ist gerne Ärztin. Sie erlebt ihre Arbeit als sinnstiftend und erfüllend. Trotzdem war der Medizinerin schon zu Beginn ihrer Laufbahn klar: Ihrem Beruf möchte sie nicht alles andere unterordnen. „Ich wollte nicht auf Familie und ein Privatleben verzichten“, sagt die Mutter von Zwillingen. Die Vitos Klinik Hofheim, eine Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Riedstadt, unterstützt Ann-Christin Vielwerth dabei, ihren Beruf auszuüben und trotzdem für ihre Kinder da sein zu können.