Autor/in Susanne Richter-Polig

„Winterpflege“ für Haut und Psyche

Prof. Uwe Gieler gibt Tipps bei chronischen Hauterkrankungen

Bei vielen Menschen mit chronischen Hauterkrankungen leidet auch die Psyche – ein Grund, warum wir in der Vitos Klinik für Psychosomatik Gießen einen Behandlungsschwerpunkt auf die Psychodermatologie gelegt haben. Im Winter ist sensible Haut zusätzlichen Stressfaktoren ausgesetzt und damit auch das psychische Empfinden. Warum es jetzt wichtig ist, sich um beides gut zu kümmern, erläutert Klinikdirektor Prof. Dr. Uwe Gieler.

„Oft kommen sie mit einem ganzen Bündel an Anliegen“

Für Suchtpatienten ist der Sozialdienst eine wichtige Stütze auf dem Weg zurück in die Normalität

Wie der übermäßige Konsum von Alkohol, Medikamenten, Legal Highs oder Amphetaminen Menschen in den Abgrund reißen kann, erleben Andrea Heinke und Florian Hill häufig. Sie arbeiten auf der offenen Suchtstation der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Marburg – und zwar in einer Berufsgruppe, die hier ein besonders wichtiger Teil des Therapieangebots ist: dem Sozialdienst.

„Ich habe in der Gruppe gelernt, dass ich nicht alleine bin“

Interview mit Prof. Dr. Uwe Gieler

Die Gruppentherapie ist fester Bestandteil der stationären und teilstationären Therapie an der Vitos Klinik für Psychosomatik Gießen. Auf viele Patientinnen und Patienten wirkt die Vorstellung abschreckend, sich fast fremden Menschen zu öffnen. Doch warum ist diese Therapieform eigentlich so nützlich? Wir haben Klinikdirektor Prof. Dr. Uwe Gieler gefragt.

Schlafentzug und Glücksgefühl

Wachtherapie zur Behandlung von Depressionen im Vitos Klinikum Gießen-Marburg

Die Wachtherapie ist erwiesenermaßen eine wirksame Behandlungsmethode bei Depressionen, die selten angewendet wird. An der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen wird sie auf eine besondere Art und Weise umgesetzt.

Haut und Psyche: Allianz mit Folgen

Prof. Dr. Uwe Gieler über die Psychodermatologie in der Vitos Klinik für Psychosomatik Gießen

In einer Welt, in der makellose Haut das Schönheitsideal ist, haben es Menschen mit Hauterkrankungen oft schwer. Vor allem chronisch-entzündliche Varianten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Nesselsucht sorgen nicht nur für starke körperliche Symptome mit Juckreiz und Schmerzen, sondern sind für die tägliche Bewältigung der Betroffenen eine große Herausforderung. Sie können auch zur psychischen Belastung durch Stigmatisierung werden, wenn sie an für alle sichtbaren Stellen auftreten. Prof. Dr. Uwe Gieler, Klinikdirektor an der Vitos Klinik für Psychosomatik Gießen, ist Experte auf dem Gebiet der Psychodermatologie und weiß um die enge, wechselseitige Verbindung zwischen Haut und Psyche.

Teletherapie: Behandlung am Bildschirm
Vitos Gießen-Marburg entwickelt virtuelles Therapiekonzept

Die Corona-Pandemie hat unsere Welt auf den Kopf gestellt. Die obersten Regeln heißen Abstand halten und soziale Kontakte reduzieren. Diese Maßnahmen beeinflussen den therapeutischen Alltag in einer psychiatrischen Klinik enorm, denn für eine erfolgreiche Behandlung bedarf es vor allem einer Sache: Kontakt! Vitos Gießen-Marburg hat auf diese Herausforderung eine Antwort gefunden: Teletherapie im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzepts. Prof. Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor am Vitos Klinikum Gießen-Marburg, erläutert die Hintergründe.

Achtsam in das neue Jahr
Bewusst wahrnehmen und Stress reduzieren

Vielleicht war der Jahreswechsel für Sie eine Möglichkeit zu entschleunigen. Vielleicht waren die Tage zwischen den Jahren aber auch besonders stressig. Sie haben Geschenke gekauft, sind von einer Verabredung zur nächsten gehetzt, und haben die Silvesterfeier organisiert. Sie waren mit den Gedanken also überall, nur nicht bei sich selbst.

„Wir sind keine Klagegruppe“

Gesprächsgruppe für Angehörige von Demenzkranken

An der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen hilft eine Gesprächsgruppe den Angehörigen von Demenzkranken, neue Kraft zu schöpfen.

Die Pflege eines demenzkranken Menschen bringt die meisten Angehörigen an ihre Belastungsgrenze. Eine große Hilfe kann hier der Austausch mit anderen Betroffenen sein. Yuliya Traum und Christa Speier, die an der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen eine Angehörigengruppe leiten, erzählen, warum das so ist.