Stress am Arbeitsplatz

Wie die Pandemie die Arbeitswelt verändert

Die Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, auch auf die Arbeit. Doch die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich: Während Mitarbeiter/-innen im Gesundheits- und Sozialwesen oftmals an der Belastungsgrenze arbeiten, fürchten Beschäftigte in einigen Branchen um ihren Job. An anderen Arbeitsplätzen führt die Pandemie wiederum zu einem Digitalisierungsschub, zu mehr Homeoffice und damit zu einer veränderten Arbeitswelt. Welche Chancen und Risiken bergen diese Veränderungen? Und wie können Menschen damit umgehen? – Das beantworten Dr. Matthias Bender und PD Dr. Peter M. Wehmeier im Interview. Beide haben kürzlich das Buch „Stress am Arbeitsplatz“ veröffentlicht.

„Die Krise holt das Beste aus uns heraus“

Die Intensivstation der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster während der Pandemie

Arbeiten im Ausnahmezustand: Das ist für viele Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in Zeiten der Pandemie fast schon zum Alltag geworden. Für die Intensivstation der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster gilt dies einmal mehr. Seit Monaten schon sind die Kolleginnen und Kollegen dort enormen Belastungen ausgesetzt. „Was unsere Mitarbeiter hier leisten, ist unglaublich“, sagt Klinikdirektor PD Dr. med. Christoph Best. Er schildert in diesem Erfahrungsbericht, wie er und sein Team die vergangenen Monate erlebt haben.

„Wir gehen dahin, wo Menschen uns brauchen“

Vitos Reha eröffnet dritte Einrichtung

Wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen, ist nach langer Krankheitsphase oftmals schwierig. Vitos Reha unterstützt psychisch kranke Menschen auf ihrem Weg zurück in den Job – und in ein möglichst eigenständiges Leben. Bislang war Vitos Reha in Frankfurt und Kassel mit einer Einrichtung vertreten. Seit kurzem stehen auch in Hanau 20 Plätze für die medizinische und berufliche Rehabilitation von Menschen mit psychischer Erkrankung zur Verfügung.

Noch nicht erwachsen, aber auch kein Kind mehr

Adoleszentenstation ist ein klinikübergreifendes Kooperationsprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie

Die Adoleszentenstation des Vitos Klinikums Riedstadt richtet sich an Heranwachsende im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, die psychisch erkrankt sind. Sie ist ein klinikübergreifendes Kooperationsprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie. Und die erste ihrer Art in Hessen. Im September 2020 feierte die Station ihr einjähriges Bestehen.

Martina Schüttler-Hansper hat mit Klinikdirektorin Dr. Annette Duve, Vitos Klinik Hofheim, und Klinikdirektor Dr. Harald Scherk, Vitos Philippshospital Riedstadt gesprochen.

Krankenpflege ist Kommunikation auf hohem Niveau

Interview mit Krankenpflegedirektor Bernd Kuschel

An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsgruppe Pflegedienst werden Tag für Tag hohe Anforderungen gestellt. Bernd Kuschel ist Krankenpflegedirektor im Vitos Klinikum Hochtaunus. Im Interview gibt er Einblicke in den Alltag der Pflegekräfte und zeigt auf, warum ihre Arbeit so wichtig für den Behandlungserfolg ist.

Alexithymie

Wenn die Worte für Gefühle fehlen

Wie fühlst du dich? Eigentlich eine einfache Frage oder? Die Antwort darauf fällt aber nicht jedem leicht. Denn manche Menschen können ihre Gefühle nicht wahrnehmen oder in Worte fassen. Der Fachbegriff dafür ist Alexithymie. Was sich dahinter verbirgt und wie man den Zugang zu seinen Gefühlen finden kann, erklären Elke Röming und Janine Hillmann. Frau Röming ist Klinikdirektorin der Vitos Klinik für Psychosomatik Herborn und Frau Hillmann arbeitet dort als psychologische Psychotherapeutin.

Frohe Weihnachten

Liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

das Redaktionsteam des Vitos Blog wünscht Ihnen frohe Weihnachten!

Aufgrund von Corona wird Weihnachten für viele Menschen dieses Jahr ein anderes sein. Die großen Familienfeste fallen aus, die alten Schulfreunde trifft man nicht zum gemeinsamen Plätzchenbacken und mit den Kollegen trinkt man keinen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

Es wird vielleicht einsamer und stiller, vielleicht aber auch besinnlicher. Und auch, wenn wir in diesem Jahr auf manch Liebgewonnenes verzichten müssen, können wir uns trotzdem nah sein.

Wir machen einfach das Beste daraus. Also auf mit der Weihnachtsmütze, Tablet in die Hand und die Liebsten zur Video-Session einladen!

Passend dazu, das diesjährige Weihnachtsgedicht:

Besuch erhalten per Video

Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie bieten neue Kontaktmöglichkeit

Persönliche Kontakte fehlen in Zeiten des Coronavirus. Es gilt sie zu vermeiden, um das Risiko einer Ansteckung zu mindern. Für die Patienten der Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie bedeutet das: Weitgehender Verzicht auf Besuche und Beurlaubungen. Damit sie trotzdem den Kontakt zu Angehörigen und Freunden pflegen können, haben die Kliniken eine neue Kontaktmöglichkeit geschaffen: Video-Besuche.

(Gem)Einsame Weihnachten?

Wie wir die Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Feiertage meistern

Kein Weihnachtsmarkt, keine Weihnachtsfeier, Familienfest nur im allerengsten Kreis, keine Party zu Silvester – was macht es mit den Menschen, dass dieses Jahr alles anders ist? Wie wichtig sind die wiederkehrenden Rituale zum Jahresende für die Psyche? Und wie kann man sein seelisches Wohlbefinden stärken, um trotz der Umstände gesund und glücklich durch die Feiertage zu kommen? Ich habe mit Dr. med. Johannes Krautheim gesprochen. Er ist Oberarzt in der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen.