„Wir sind keine Klagegruppe“

Gesprächsgruppe für Angehörige von Demenzkranken

An der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen hilft eine Gesprächsgruppe den Angehörigen von Demenzkranken, neue Kraft zu schöpfen.

Die Pflege eines demenzkranken Menschen bringt die meisten Angehörigen an ihre Belastungsgrenze. Eine große Hilfe kann hier der Austausch mit anderen Betroffenen sein. Yuliya Traum und Christa Speier, die an der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen eine Angehörigengruppe leiten, erzählen, warum das so ist.

Herausforderung Erwachsenwerden

Unsere Arbeit mit jungen Erwachsenen in der Reifungskrise

Das Erwachsenwerden ist eine Herausforderung. Gestern noch konnte man gemütlich über den Schulhof spazieren. Man machte sich höchstens Gedanken, welche Klausuren wohl als nächstes anstehen. Auf einmal gibt es ganz andere Fragen zu klären: Welchen Beruf ergreife ich? Was ist mir überhaupt wichtig? Mit welchem Partner will ich mein Leben verbringen? Wie kann ich mich ohne meine Eltern finanzieren und mich von diesen lösen? Wie suche ich eine eigene Wohnung?

Das Prinzip Hoffnung in der Medizin

Hat Hoffnung eine therapeutische Wirksamkeit?

Das 3. Freiburger Symposium zu Grundfragen des Menschseins in der Medizin befasste sich mit dem Thema „Die Kunst des Hoffens. Kranksein zwischen Erschütterung und Neuorientierung“.

Daraus ergab sich für mich die Frage, wie es uns im Gespräch mit unseren Patienten und Klienten gelingen kann, nachhaltig Zuversicht und Hoffnung zu „hinterlassen“.

Digitale Hilfe bei psychischen Erkrankungen

Vitos Herborn testet online-basiertes Unterstützungsprogramm

Längst ist die Digitalisierung auch im Gesundheitswesen angekommen. Bei Vitos Herborn läuft derzeit ein besonders spannendes Pilotprojekt. Wir testen „Novego“, ein therapiebegleitendes Online-Angebot für Patienten, die von Depressionen, Ängsten oder Burn-out betroffen sind.

Zum Laufen motiviert

Vitos bei der J. P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt

Wenn es die Zeit zulässt, gehe ich ab und zu joggen. Nicht, weil es mir wahnsinnig viel Spaß macht, sondern hauptsächlich weil es so unkompliziert möglich ist: Rein in die Sportklamotten und los geht’s.

Aber an einer Laufveranstaltung teilnehmen? Bisher hatte ich mich immer erfolgreich herumgedrückt. Nun, das sollte sich in diesem Jahr ändern und so war meine erste Teilnahme an der J. P. Morgan Corporate Challenge auch gleichzeitig meine erste Laufveranstaltung überhaupt.

Gesund aufwachsen in der digitalen Welt

Teil 2 – Geschwindigkeit

„Zauberwort Digitalisierung“ – Sie macht vieles einfacher, gleichzeitig verändert sie unser Zusammenleben. Sie verändert vor allem die Art, wie die junge Generation, genannt Digital Natives, aufwächst. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es schon jetzt? Auf welche Herausforderungen müssen wir uns künftig einstellen?

Diesen und weiteren Fragen geht Professor Dr. Matthias Wildermuth, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, in einer dreiteiligen Interview-Reihe auf den Grund.

Heute geht es um das Thema Geschwindigkeit. Die durch die Digitalisierung beschleunigten Prozesse sparen uns jede Menge Zeit. Doch was macht diese Beschleunigung mit uns? Gewinnen wir wirklich Zeit oder fühlen wir uns mehr und mehr gehetzt?

Zukunftswerkstatt Psychiatrie

Mitarbeiter entwickeln Ideen für neue, digitale Behandlungsmethoden

Wie können digitale Anwendungen dazu beitragen, die Behandlung von Patienten zu ergänzen? – Um diese Frage ging es bei der Zukunftswerkstatt Psychiatrie, zu der Vitos Ende Mai 25 Mitarbeiter eingeladen hatte. Ihre Aufgabe: Ideen für neue, digitale Behandlungsmethoden zu entwickeln, die einen möglichst großen Nutzen für Patienten haben.

Vom Wert des Zuhörens

Für eine Kultur der Aufmerksamkeit in der Medizin

In seinem Buch „Momo“ schreibt Michael Ende über Momo:

„Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war: Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen.“

Ist Zuhören eine Kunst, eine Gabe? Ist es eine Frage der Haltung, der Technik oder doch nur eine Frage der knapp bemessenen Zeit? Ist Zuhören überhaupt noch up to date, wenn wir uns per WhatsApp, Twitter, Facebook, E-Mails etc. sekundenschnell mittels ein paar geposteter Zeichen austauschen können?