Kategorie:Corona-Pandemie

Kinder und Jugendliche brauchen Nähe

Psychiatrische Pflege lebt auch in Zeiten der Pandemie von der Beziehungsgestaltung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche haben wir im Vitos Blog bereits beleuchtet. Heute schauen wir auf unsere Kolleg/-innen. Was bedeutet diese Situation für die stationäre Pflege in einer psychiatrischen Klinik für Kinder und Jugendliche? Was bedeutet dies als Kinder- und Jugendpsychotherapeut/-in in der Ambulanz? Welche Herausforderungen hält Corona für die Kolleginnen und Kollegen bereit? Unsere beiden Kolleginnen in Riedstadt erzählen uns, wie sie den Alltag in ihren Arbeitsfeldern erleben.

„Wenden Sie sich den Kindern ganz besonders zu“

Ein Jahr Pandemie: Was macht das mit Kindern und Jugendlichen?

Die Covid-19-Pandemie bestimmt nun seit einem Jahr unseren Alltag. Für Kinder und Jugendliche bedeutet das zeitweise: Schulschließung, Home-Schooling, keine Hobbys, kein Kontakt zu Gleichaltrigen. Was macht das mit ihnen? Wie lassen sich die seelischen Folgen abmildern? Und wie geht es Kindern, die schon vor der Pandemie seelisch erkrankt waren? – Diese Fragen beantwortet Sabine Hoffmann, Leitende Psychologin der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Riedstadt.

„Die Krise holt das Beste aus uns heraus“

Die Intensivstation der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster während der Pandemie

Arbeiten im Ausnahmezustand: Das ist für viele Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in Zeiten der Pandemie fast schon zum Alltag geworden. Für die Intensivstation der Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster gilt dies einmal mehr. Seit Monaten schon sind die Kolleginnen und Kollegen dort enormen Belastungen ausgesetzt. „Was unsere Mitarbeiter hier leisten, ist unglaublich“, sagt Klinikdirektor PD Dr. med. Christoph Best. Er schildert in diesem Erfahrungsbericht, wie er und sein Team die vergangenen Monate erlebt haben.

Besuch erhalten per Video

Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie bieten neue Kontaktmöglichkeit

Persönliche Kontakte fehlen in Zeiten des Coronavirus. Es gilt sie zu vermeiden, um das Risiko einer Ansteckung zu mindern. Für die Patienten der Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie bedeutet das: Weitgehender Verzicht auf Besuche und Beurlaubungen. Damit sie trotzdem den Kontakt zu Angehörigen und Freunden pflegen können, haben die Kliniken eine neue Kontaktmöglichkeit geschaffen: Video-Besuche.

Resilienz: Stark durch die Krise

Dr. Matthias Bender erläutert im Interview, was psychische Widerstandskraft ausmacht

Resilienz, das ist die Widerstandskraft der Psyche. Menschen mit hoher Resilienz können Krisen besonders gut meistern. Wie entsteht diese Widerstandskraft? Und können wir unsere Resilienz stärken, um mit Krisen wie der Corona-Pandemie besser umgehen zu können? – Dr. Matthias Bender, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Kurhessen, erläutert im Interview, was es mit der Resilienz auf sich hat.

Ist es zu Hause wirklich am schönsten?
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unseren Arbeitsalltag

Durch die Corona-Pandemie sind wir mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die sich ganz erheblich auf unseren Arbeitsalltag und auf unser Privatleben auswirkt. Die Pandemie hat Veränderungen mit sich gebracht, die bei vielen Menschen zu einer tiefen Verunsicherung geführt haben. Nicht zuletzt im Arbeitsalltag.

„Die Einsamkeit macht etwas mit den Menschen“
Corona-Pandemie: Die Vitos Hotline bietet Anrufern Unterstützung – kostenlos und auf Wunsch anonym

Das Coronavirus und die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben in den vergangenen Wochen weitreichende Folgen gezeigt – für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen. Die Ausnahmesituation, in der wir alle leben, befördert Einsamkeit, Ängste, Frustration. Vitos will Menschen in dieser Situation beistehen und hat deshalb im März ein niedrigschwelliges Hilfsangebot eingerichtet: Die Vitos Hotline richtet sich an Menschen, die auf Grund der aktuellen Krisensituation psychisch belastet sind.

„Fremdschutz ist Selbstschutz“
Das Coronavirus und seine Folgen für unser Miteinander

Und plötzlich ist nichts mehr, wie gewohnt: Schulen sind geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, das Arbeitsleben eingeschränkt. Das Coronavirus und die Maßnahmen, die seine Ausbreitung verhindern sollen, wirken sich auf unser aller Alltag aus. Und auf unseren Umgang mit anderen. Wir möchten uns vor Ansteckung schützen. Und tun uns doch mit den Präventionsmaßnahmen schwer. Wir gehen auf Abstand, einerseits. Und sorgen uns um unsere Mitmenschen, andererseits. Das Coronavirus verändert unser soziales Leben, unser Miteinander. Wie genau, erklärt Professor Dr. Matthias Wildermuth im Interview.