Kategorie:Kinder- und Jugendpsychiatrie

Haltung zeigen: Eltern als Vorbilder für ihre Kinder

Interview mit Dr. Dietmar Eglinsky über die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche

Die Sommerferien in Hessen sind vorbei. Es findet wieder Präsenzunterricht statt. Für die Schülerinnen und Schüler kehrt somit ein Stück Normalität zurück. Doch die vergangenen 18 Monate, die wiederholten langen Schulschließungen und Lockdowns sind nicht spurlos an den Kindern und Jugendlichen vorbeigegangen. Die psychischen Belastungen und Verhaltensauffälligkeiten nehmen zu und sind auch in unseren Vitos Kinder- und Jugendkliniken für psychische Gesundheit spürbar.

Wir haben darüber mit Dr. Dietmar Eglinsky gesprochen. Er ist Klinikdirektor der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Kassel. Das Klinikteam gibt Tipps, wie Eltern zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft ihrer Kinder beitragen können

Kinder und Jugendliche brauchen Nähe

Psychiatrische Pflege lebt auch in Zeiten der Pandemie von der Beziehungsgestaltung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche haben wir im Vitos Blog bereits beleuchtet. Heute schauen wir auf unsere Kolleg/-innen. Was bedeutet diese Situation für die stationäre Pflege in einer psychiatrischen Klinik für Kinder und Jugendliche? Was bedeutet dies als Kinder- und Jugendpsychotherapeut/-in in der Ambulanz? Welche Herausforderungen hält Corona für die Kolleginnen und Kollegen bereit? Unsere beiden Kolleginnen in Riedstadt erzählen uns, wie sie den Alltag in ihren Arbeitsfeldern erleben.

Eine sehr bereichernde Erfahrung

Meine Famulatur in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Nun ist meine Famulatur bereits ein paar Wochen her und ich bin wieder komplett im universitären Corona-Alltag gefangen – ohne Praxis, alleine zu Hause vor dem Rechner. Wehmütig erinnere ich mich an meine viereinhalb Wochen in der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Herborn. Am Ende wollte ich gar nicht wieder gehen.

Mein Name ist Toril Frederichs und ich bin Medizinstudentin. Was mir an der Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie so gefallen hat, möchte ich hier berichten.

Was Mobbing mit Kindern macht

Klinikdirektorin Dr. Eftichia Duketis über die Folgen von systematischer Schikane

Ärgern, schikanieren, ausgrenzen: Wenn Kinder und Jugendliche systematisch und anhaltend den Attacken anderer ausgesetzt sind, spricht man von Mobbing. Für die Betroffenen kann dies schwerwiegende Folgen haben, unter denen sie manchmal noch Jahre später leiden. Dr. Eftichia Duketis, neue Klinikdirektorin der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Hanau, schildert im Interview, wie Eltern ihre Kinder stärken können. Und was sie tun können, wenn ihr Kind Opfer von Mobbing wird.

Noch nicht erwachsen, aber auch kein Kind mehr

Adoleszentenstation ist ein klinikübergreifendes Kooperationsprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie

Die Adoleszentenstation des Vitos Klinikums Riedstadt richtet sich an Heranwachsende im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, die psychisch erkrankt sind. Sie ist ein klinikübergreifendes Kooperationsprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie. Und die erste ihrer Art in Hessen. Im September 2020 feierte die Station ihr einjähriges Bestehen.

Martina Schüttler-Hansper hat mit Klinikdirektorin Dr. Annette Duve, Vitos Klinik Hofheim, und Klinikdirektor Dr. Harald Scherk, Vitos Philippshospital Riedstadt gesprochen.

„Für mich ist dieses Modell ideal“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Vitos Klinik Hofheim

Ann-Christin Vielwerth ist gerne Ärztin. Sie erlebt ihre Arbeit als sinnstiftend und erfüllend. Trotzdem war der Medizinerin schon zu Beginn ihrer Laufbahn klar: Ihrem Beruf möchte sie nicht alles andere unterordnen. „Ich wollte nicht auf Familie und ein Privatleben verzichten“, sagt die Mutter von Zwillingen. Die Vitos Klinik Hofheim, eine Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Riedstadt, unterstützt Ann-Christin Vielwerth dabei, ihren Beruf auszuüben und trotzdem für ihre Kinder da sein zu können.

Brauchen Kinder jetzt wirklich Sommerferien?
Über die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nach dem Corona-Shutdown

Nach einem Schulhalbjahr, in dem es nur wenige Wochen normalen Unterricht gab, haben in Hessen die Sommerferien begonnen. Viele fragen sich, ob den Kindern und Jugendlichen nach dem langen Shutdown eine Unterbrechung von sechs Wochen guttut. Professor Dr. Matthias Wildermuth, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, bejaht dies eindeutig und erklärt warum.

Großer Spaß mit therapeutischer Wirkung
Filmprojekt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Vitos Klinik Rehberg

Capes rauschen flatternd durch die Luft.

Lichtschwerter durchschneiden surrend das Dunkel.

Saurier stapfen donnernd durch den Wald.

Hatten Sie bei diesen Beschreibungen auch direkt Szenen bekannter Filme im Kopf? Filme erzeugen emotionale Bilder, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Diese Anziehungskraft nutzen wir in der Vitos Klinik Rehberg, um pädagogische und therapeutische Ziele zu erreichen. Wie das funktioniert möchte ich Ihnen in diesem Beitrag erläutern.

Corona und Social Media
Wie kann man Kindern und Jugendlichen helfen, mit der Nachrichtenflut umzugehen?

Nicht nur auf Erwachsene prasselt momentan eine Informationsflut an Neuigkeiten rund um das Coronavirus ein. Auch Kinder und Jugendliche werden täglich einem Wust an Nachrichten ausgesetzt: hauptsächlich über Social Media. Neben Fake News auf WhatsApp oder Ekel-Challenges auf TikTok gibt es auch positive Beiträge zu solidarischen Aktionen und informative Formate, wie zum Beispiel Podcasts. Wir haben Thilo Ast, stellvertretender Klinikdirektor der Vitos Klinik Rheinhöhe, befragt, wie ein gesunder Umgang mit Social Media in Zeiten von Corona aussehen kann.

Im Team Anerkennung erfahren

Die Hockeygruppe der Vitos kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik Wetzlar

Mein Name ist Steven Werkmeister und ich bin Gesundheits- und Krankenpfleger in der Vitos kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik Wetzlar. Mein Kollege Manuel Ernst und ich haben gemeinsam eine Hockeygruppe ins Leben gerufen. Wie es dazu kam und warum der Teamsport für unsere jungen Patienten so wichtig ist, erfahren Sie hier.