Kategorie:Psychologie

Begeisternd, fesselnd, provokant

Vernissage der Ausstellung „Kunst trotz(t) Handicap“ in der documenta-Halle

Bereits vor drei Wochen hatte Helmut Mair vom Atelier von Vitos Rheingau im Vitos Blog über die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Handicap“ der Diakonie Deutschland berichtet. Am Freitag den 19. August fand die feierliche Ausstellungseröffnung in der documenta-Halle in Kassel statt. Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mit der Kamera im Schlepptau machte ich mich auf zur Vernissage. Meine Eindrücke will ich nun mit Ihnen teilen.

„Kunst trotz(t)“…

Werke des Ateliers von Vitos Rheingau als Teil einer Wanderausstellung der Diakonie Deutschland in der documenta-Halle in Kassel

„Kunst trotz(t)“ ist zunächst einmal ein Wortspiel, im weiteren eine programmatische Aussage:

Kunst trotzt seit Jahrtausenden der Unvollkommenheit der Welt und den Bedingungen der eigenen Existenz in ihr. Sie tut dies ohne äußere Notwendigkeit, zweckfrei, als Abbild, Sinnbild, Gegenbild, einer wie auch immer gearteten lebensgeschichtlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Und sie ist und bleibt immer ein Zusatz, ein „Trotzdem“, seit den Höhlenmalereien von Lascaux.

„Kunst trotz(t)“ ist darüber hinaus eine Ausstellungsserie der Diakonie Deutschland. Ideengeber und Organisator der Ausstellungen ist der Kurator Andreas Pitz. Es begann mit der Ausstellungstour: „Kunst trotz(t) Armut“, 2007. Darauf folgte:  „Kunst trotz(t) Demenz“ im Jahr 2009. Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Handicap“ wurde 2014 ins Leben gerufen. Vom 19. August bis 18. September 2016 ist „Kunst trotz(t) Handicap“ zu Gast in der documenta-Halle in Kassel. Mit dabei sind auch Werke des Ateliers von Vitos Rheingau.

Psychologische Arbeit in der Mutter-Kind-Tagesklinik

In der Mutter-Kind-Tagesklinik der Vitos Klinik Bamberger Hof in Frankfurt werden Mütter mit nachgeburtlichen psychischen Erkrankungen behandelt. Ihre bis zu zweijährigen Kinder werden von Erzieherinnen betreut, sodass die Mütter an den therapeutischen Gruppen und Gesprächen teilnehmen können, die ohne Kinder stattfinden. Und genau hier beginnt die Arbeit von Psychologin Sarah Hain.