Es geht um mehr als bloß um Aufmerksamkeit, sagt Prof. Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor am Vitos Klinikum Gießen-Marburg, im Interview
Es sorgt für Schmerzen, Narben und Unverständnis im sozialen Umfeld – trotzdem gibt es Menschen, die sich regelmäßig selbst verletzen. Sie schneiden sich, kratzen ihre Hautoberfläche auf oder fügen sich absichtlich Verbrennungen zu. Studien zufolge probieren es 20 bis 30 Prozent der 14- bis 17-Jährigen ein- bis zweimal aus. Die meisten hören wieder damit auf, manche aber nicht. Mehr noch: Bei ihnen werden die Selbstverletzungen oft stärker. Wie es dazu kommt, weiß Prof. Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor am Vitos Klinikum Gießen-Marburg.