Kategorie:Standpunkte

Für ein wirkliches Miteinander

Wir alle sind Menschen. Das scheint ein banaler Ausdruck und die meisten werden sagen: Ja, natürlich. Doch geht dieses Gespräch weiter, werden irgendwann Unterschiede gemacht. Auch, weil man in verschiedenen Ländern geboren ist. Migration. Allen ein Begriff. Nur wenigen eine Herzensangelegenheit. Doch es gibt Menschen, die den Menschen sehen und helfen. Sie zeichnen wir aus. Mit dem transkulturellen Förderpreis von Vitos Hadamar.

Ehrenamt in Griechenland. Ein Reisebericht.

Seit 2014 reisen wir immer wieder nach Griechenland, um im Bereich der mobilen Pflege zu beraten und Fortbildungen zum Thema palliative Pflege anzubieten. Auch dieses Mal wurden wir wieder mit so viel Herzlichkeit empfangen, dass wir wissen, warum wir unseren Urlaub dafür nutzen, um auch in unserer Freizeit zu helfen.

Vitos international

EU Emblem

CHATT steht für „Changing students and trainees attitude towards learning by using co-operative andcoaching methods in vocational settings“. Ein langerAusdruck, der ein EU-Projekt beschreibt, welches pädagogische Theorie und Praxis zusammenführt. Das hört sich kompliziert an, ist aber sehr spannend, da man Einblicke in die Ausbildungs- und Arbeitsabläufe anderer Länder bekommt. Vitos Kalmenhof war das erste Mal dabei und die Erfahrungen waren großartig.

Grundrecht auf Glück

Glück. Das bedeutet wohl für jeden Menschen etwas anderes. Wir haben einmal probiert zu sammeln und zu beleuchten, was Glück für Patienten und Mitarbeiter des Vitos Klinikums Heppenheim bedeutet. Anlass dazu war ein Buch, welches dem ein oder anderen tatsächlich noch einmal eine ganz andere Sichtweise auf das, was uns wirklich glücklich macht, gegeben hat.

Psychiatrie zwischen Fürsorge und Akzeptanz des freien Willens

Es ist eine uralte theologische, philosophische und psychologische Frage, ob der menschliche Wille frei ist oder nicht. Kaum etwas wird im Grenzgebiet zwischen Theologie, Philosophie, Neurophysiologie und Psychiatrie so kontrovers diskutiert: Hat der Mensch einen freien Willen oder handelt es sich bei der Willensfreiheit schlichtweg um eine Illusion.

Den Begriff der Pathologie kennt wohl jeder aus Film und Fernsehen. Doch dass Pathologie weit mehr ist, als Leichen zu obduzieren, haben am Mittwoch Prof. Dr. med. Josef Rüschoff, Medizinischer Leiter des Instituts für Pathologie Nordhessen und Univ. Prof. Dr. med. Philipp Ströbel, Direktor der Abteilung für Pathologie Universitätsmedizin Göttingen im Rahmen einer Ärztefortbildung an der Orthopädischen Klinik Kassel (OKK) erzählt. Unter dem Thema „Warum ist der Pathologe für den Orthopäden so wichtig?“ wurde klar, dass insbesondere auch die Pathologie Menschen am Leben erhält und heilen kann.

Die Tatsache, dass ein Gremium, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger psychiatrischer Einrichtungen, kurz BAG, das Thema „Rahmenbedingungen für die Entwicklung der psychiatrischen Pflege“ als Schwerpunktthema einer Sitzung aufnimmt, lässt das Herz eines Pflegedirektors einer großen Klinik, der zudem noch Vorsitzender einer pflegerischen Fachvereinigung ist, höherschlagen. Denn es macht deutlich, dass auch die Gemeinschaft der Träger psychiatrischer Kliniken eine zum Teil widersprüchliche, aber auch besorgniserregende Entwicklung der Pflege in Deutschland ernst nimmt und sicherlich damit auch an Lösungen interessiert ist.

Manchmal habe ich das Gefühl, in der Somatik ist das Problem bei vielen Verantwortlichen noch nicht wirklich angekommen. Nun soll ja hier die Situation nicht weiter beklagt werden, sondern wir wollen die Entwicklung unter Berücksichtigung aktueller Rahmenbedingungen und dazu gehört auch die Akademisierung der Pflege, im Sinne von Problemlösung, betrachten.