Kategorie:Aktuelles

„Die Einsamkeit macht etwas mit den Menschen“
Corona-Pandemie: Die Vitos Hotline bietet Anrufern Unterstützung – kostenlos und auf Wunsch anonym

Das Coronavirus und die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben in den vergangenen Wochen weitreichende Folgen gezeigt – für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen. Die Ausnahmesituation, in der wir alle leben, befördert Einsamkeit, Ängste, Frustration. Vitos will Menschen in dieser Situation beistehen und hat deshalb im März ein niedrigschwelliges Hilfsangebot eingerichtet: Die Vitos Hotline richtet sich an Menschen, die auf Grund der aktuellen Krisensituation psychisch belastet sind.

Wonnemonat Mai: Nicht für Jeden!
Menschen mit depressiver Tendenz erleben den Mai als belastend

Viele Menschen empfinden den Monat Mai als besonders angenehm. Die Bäume sind in frisches Grün gehüllt. Das Wetter ist weder zu kalt noch zu warm. Medizin-meteorologisch geht es der Bevölkerung im Mai am besten. Der Monat gilt deshalb als Stimmungs-Spitzenreiter. Manche Menschen erleben momentan allerdings ihr größtes Stimmungstief – und das nicht nur wegen des Coronavirus. Dr. Thorsten Bracher, Klinikdirektor der Vitos Klinik für Psychosomatik Eltville, erläutert, warum das so ist und was Menschen tun können, um ihr Wohlbefinden zu steigern.

Corona und Social Media
Wie kann man Kindern und Jugendlichen helfen, mit der Nachrichtenflut umzugehen?

Nicht nur auf Erwachsene prasselt momentan eine Informationsflut an Neuigkeiten rund um das Coronavirus ein. Auch Kinder und Jugendliche werden täglich einem Wust an Nachrichten ausgesetzt: hauptsächlich über Social Media. Neben Fake News auf WhatsApp oder Ekel-Challenges auf TikTok gibt es auch positive Beiträge zu solidarischen Aktionen und informative Formate, wie zum Beispiel Podcasts. Wir haben Thilo Ast, stellvertretender Klinikdirektor der Vitos Klinik Rheinhöhe, befragt, wie ein gesunder Umgang mit Social Media in Zeiten von Corona aussehen kann.

Es gibt nichts Krankhaftes in der Kunst
Das Kunstatelier auf dem Eichberg als Ort der Begegnung

Die Tür steht weit offen. Herzlich und mit gebührendem Abstand begrüßt Helmut Mair seine Gäste. Die offene Tür ist mehr als ein Willkommensgruß. Sie ist ein Symbol für die Offenheit der Künstlerwerkstatt. Das Atelier von Helmut Mair ist ein Ort der Begegnung, der Toleranz und der Bewegung. Menschen, die von den Stationen des Vitos Klinikums Rheingau kommen, erfahren hier Entlastung. Das Atelier wird aber auch von Patienten, die längst entlassen wurden, und Kunstinteressierten aus der Umgebung genutzt.

Teletherapie: Behandlung am Bildschirm
Vitos Gießen-Marburg entwickelt virtuelles Therapiekonzept

Die Corona-Pandemie hat unsere Welt auf den Kopf gestellt. Die obersten Regeln heißen Abstand halten und soziale Kontakte reduzieren. Diese Maßnahmen beeinflussen den therapeutischen Alltag in einer psychiatrischen Klinik enorm, denn für eine erfolgreiche Behandlung bedarf es vor allem einer Sache: Kontakt! Vitos Gießen-Marburg hat auf diese Herausforderung eine Antwort gefunden: Teletherapie im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzepts. Prof. Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor am Vitos Klinikum Gießen-Marburg, erläutert die Hintergründe.

Wir unterrichten weiter – digital!
Digitales Lernen an der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Mittelhessen

Aufgrund der Corona-Pandemie fand an Schulen und Universitäten kein Präsenzunterricht statt. Gleiches galt auch für die Vitos Schulen für Gesundheitsberufe. Obwohl die ersten Lockerungen von Bund und Ländern besprochen wurden, wird es noch dauern, bis wieder Normalität eingekehrt ist. Digitales Lernen ist das Stichwort der Stunde.

Tina Drexler ist Diplom-Pflegepädagogin und Mitglied der Projektgruppe „Digitales Lernen“. Im Interview hat sie uns verraten, was das Ziel des Projektes ist und wie die Pflegeschulen mit der aktuellen Situation umgehen.

Während der Krise stellen sie die Versorgung sicher
„Reinigungskräfte und Catering-Mitarbeiter von Vitos Service leisten Großartiges“

Mit zwei Themen befasst sich wohl jeder momentan sehr intensiv: Hygiene und Essen. Die Corona-Krise macht uns allen bewusst, wie wichtig Hygieneregeln sind und wie gut eine ausgewogene Mahlzeit tun kann. Auch in der Versorgung unserer Patienten, Klienten und Bewohner sind diese beiden Faktoren essentiell.

850 Serviceprofis, stellen insbesondere während der Corona-Krise die kulinarische Versorgung und die Reinigung unserer Einrichtungen sicher. Sie reinigen täglich zahlreiche Behandlungs-, Arbeitszimmer und Operationssäle. Und sie kochen für tausende Menschen.

Und plötzlich ist alles anders – oder doch nicht?
Das Coronavirus und der Klinikalltag in der Psychosomatik

Das Coronavirus bestimmt seit einigen Wochen unseren Alltag. Das Thema steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sozial zu sein, bedeutet plötzlich, auf Abstand zu gehen. Dass wir derzeit einer Ansteckung aus dem Weg gehen und Rücksicht auf unsere Mitmenschen nehmen, ist wichtig. Neben den ernsten gesundheitlichen Folgen, die durch das Virus ausgelöst werden können, dürfen wir jedoch andere Erkrankungen nicht aus dem Blick verlieren. Wie zum Beispiel die psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Dr. Thorsten Bracher, Klinikdirektor der Vitos Klinik für Psychosomatik Eltville, erläutert, welche Rolle das Virus im Klinikalltag spielt und was Menschen allgemein tun können, um ihre Psyche dieser Tage zu schützen.

„Fremdschutz ist Selbstschutz“
Das Coronavirus und seine Folgen für unser Miteinander

Und plötzlich ist nichts mehr, wie gewohnt: Schulen sind geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, das Arbeitsleben eingeschränkt. Das Coronavirus und die Maßnahmen, die seine Ausbreitung verhindern sollen, wirken sich auf unser aller Alltag aus. Und auf unseren Umgang mit anderen. Wir möchten uns vor Ansteckung schützen. Und tun uns doch mit den Präventionsmaßnahmen schwer. Wir gehen auf Abstand, einerseits. Und sorgen uns um unsere Mitmenschen, andererseits. Das Coronavirus verändert unser soziales Leben, unser Miteinander. Wie genau, erklärt Professor Dr. Matthias Wildermuth im Interview.

Ich bin beeindruckt von Schweden

Vitos Teilhabe beteiligt sich an Erasmus+ Projekt 

Holzhäuser, Minusgrade und eine malerisch verschneite Winterlandschaft – so hat sich das Gastland Schweden präsentiert, das wir im Januar für ein Erasmus+ Projekt besucht haben. Was mich aber noch mehr beeindruckt hat: Die positive Grundhaltung der Schweden, ihre Offenheit und die Einstellung, Veränderungen als Chance zu begreifen. Für unsere Arbeit bei Vitos Teilhabe konnten mein Kollege Jan Diefenbach und ich sehr viel mitnehmen – insbesondere dank des Einblicks in die schwedische Arbeitswelt.