Kategorie:Experten erklären

Haut und Psyche: Allianz mit Folgen

Prof. Dr. Uwe Gieler über die Psychodermatologie in der Vitos Klinik für Psychosomatik Gießen

In einer Welt, in der makellose Haut das Schönheitsideal ist, haben es Menschen mit Hauterkrankungen oft schwer. Vor allem chronisch-entzündliche Varianten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Nesselsucht sorgen nicht nur für starke körperliche Symptome mit Juckreiz und Schmerzen, sondern sind für die tägliche Bewältigung der Betroffenen eine große Herausforderung. Sie können auch zur psychischen Belastung durch Stigmatisierung werden, wenn sie an für alle sichtbaren Stellen auftreten. Prof. Dr. Uwe Gieler, Klinikdirektor an der Vitos Klinik für Psychosomatik Gießen, ist Experte auf dem Gebiet der Psychodermatologie und weiß um die enge, wechselseitige Verbindung zwischen Haut und Psyche.

Resilienz: Stark durch die Krise

Dr. Matthias Bender erläutert im Interview, was psychische Widerstandskraft ausmacht

Resilienz, das ist die Widerstandskraft der Psyche. Menschen mit hoher Resilienz können Krisen besonders gut meistern. Wie entsteht diese Widerstandskraft? Und können wir unsere Resilienz stärken, um mit Krisen wie der Corona-Pandemie besser umgehen zu können? – Dr. Matthias Bender, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Kurhessen, erläutert im Interview, was es mit der Resilienz auf sich hat.

Wenn die Psyche den Körper krankmacht

Somatoforme Störungen – Interview mit Dr. Thorsten Bracher

Körperliche Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel oder anhaltende Magen-Darm-Beschwerden zählen zu den häufigsten Gründen, warum Patienten einen Arzt aufsuchen. Oft kann dieser aber keine organischen Ursachen feststellen. Doch das bedeutet nicht, dass der Patient sich sein Leiden nur einbildet. Dahinter können seelische Auslöser stecken. Die sogenannten somatoformen Störungen gehören neben Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen zu den häufigsten psychischen Störungen.

Wir haben mit Dr. Thorsten Bracher, Klinikdirektor der Vitos Klinik für Psychosomatik Eltville, darüber gesprochen, wie somatoforme Störungen entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

„Bindung und Trennung gehören zusammen“

Wie Kinder an Trennungen wachsen können

Sich von einem geliebten Menschen trennen – das ist eine Erfahrung, die widerstreitende Gefühle auslösen kann: Einerseits Abschiedsschmerz, wenn wir loslassen. Andererseits das befreiende Gefühl, sich abzunabeln und autonom zu sein. Sich trennen zu können, will gelernt sein. Professor Dr. Matthias Wildermuth beschreibt im Interview, wie wir Kindern dabei helfen können, an Trennungen zu wachsen.

„Betätigung ist für das Leben so wichtig wie Essen und Trinken“

Barbara Kroll, Leiterin der Ergotherapie an der Vitos Klinik Eichberg, berichtet von ihrer Arbeit

Wer das Haus 3 auf dem Klinikgelände von Vitos Rheingau betritt, erlebt kreative Werkstattatmopshäre: In den Regalen stehen Farbtöpfe neben Kisten mit Speckstein, liegt Material zum Töpfern und Körbeflechten. An den Wänden sind farb-bekleckste Staffeleien aus Holz angebracht. In dem 1883 errichteten Gebäude befinden sich die Räume der Ergo- und Kunsttherapie. Hier arbeitet Barbara Kroll. Die Beschäftigungs- und Arbeitstherapeutin leitet die Ergotherapie. Im Interview schildert sie, wie das Behandlungsangebot aussieht und wie die Patientinnen und Patienten davon profitieren.

Brauchen Kinder jetzt wirklich Sommerferien?
Über die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nach dem Corona-Shutdown

Nach einem Schulhalbjahr, in dem es nur wenige Wochen normalen Unterricht gab, haben in Hessen die Sommerferien begonnen. Viele fragen sich, ob den Kindern und Jugendlichen nach dem langen Shutdown eine Unterbrechung von sechs Wochen guttut. Professor Dr. Matthias Wildermuth, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, bejaht dies eindeutig und erklärt warum.

Unterscheiden sich Depressionen bei Männern und Frauen?
Frauen suchen Hilfe, Männer flüchten sich in den Suizid?

Ärzte stellen bei Frauen doppelt so häufig Depressionen fest wie bei Männern. Im Gegensatz zu Frauen, äußert sich eine „Männer“-Depression oft durch Wut und endet häufiger im Suizid. Woran das liegt und ob Depressionen bei Frauen nur schneller erkannt werden, ist immer noch umstritten.

„IT-Sicherheit versagt, wenn das Bewusstsein dafür fehlt“
Warum Kommunikationsstärke in der IT wichtig ist

Videokonferenzen, Online-Seminare und digitale Therapien prägen seit Mitte März die Arbeitswelt bei Vitos. Aufgrund der Corona-Pandemie hat auch bei Vitos die Digitalisierung Fahrt aufgenommen. Doch was bedeutet das für die IT-Sicherheit? Jörg Riether leitet einen der IT-Verbünde bei Vitos und ist Experte für Informationssicherheit. Eine seiner Stärken ist die Kommunikation. Die hat ihn nicht nur dazu motiviert, einen berufsbegleitenden Master zu absolvieren, sondern ist auch entscheidend im Kampf gegen Angriffe auf die IT-Systeme.

„Die Einsamkeit macht etwas mit den Menschen“
Corona-Pandemie: Die Vitos Hotline bietet Anrufern Unterstützung – kostenlos und auf Wunsch anonym

Das Coronavirus und die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben in den vergangenen Wochen weitreichende Folgen gezeigt – für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen. Die Ausnahmesituation, in der wir alle leben, befördert Einsamkeit, Ängste, Frustration. Vitos will Menschen in dieser Situation beistehen und hat deshalb im März ein niedrigschwelliges Hilfsangebot eingerichtet: Die Vitos Hotline richtet sich an Menschen, die auf Grund der aktuellen Krisensituation psychisch belastet sind.

Wonnemonat Mai: Nicht für Jeden!
Menschen mit depressiver Tendenz erleben den Mai als belastend

Viele Menschen empfinden den Monat Mai als besonders angenehm. Die Bäume sind in frisches Grün gehüllt. Das Wetter ist weder zu kalt noch zu warm. Medizin-meteorologisch geht es der Bevölkerung im Mai am besten. Der Monat gilt deshalb als Stimmungs-Spitzenreiter. Manche Menschen erleben momentan allerdings ihr größtes Stimmungstief – und das nicht nur wegen des Coronavirus. Dr. Thorsten Bracher, Klinikdirektor der Vitos Klinik für Psychosomatik Eltville, erläutert, warum das so ist und was Menschen tun können, um ihr Wohlbefinden zu steigern.