Kategorie:Psychiatrie Hessen

„Berührungsängste verschwinden sehr schnell“

Vitos bietet Videosprechstunden an

Kontaktbeschränkung, Hygiene-Maßnahmen, Abstandsregel: Das Coronavirus hat den Klinikalltag stark verändert. Doch die Covid-19-Pandemie hat auch eine andere Seite: Bei Vitos sind in kurzer Zeit mehrere neue, vor allem digitale Angebote entstanden. Eines davon ist die Videosprechstunde, die Vitos nun dauerhaft anbietet. Natascha Brand leitet das Projekt E-Health und digitale Teilhabe bei Vitos Herborn. Im Interview schildert sie, welche Erfahrungen sie mit der Videosprechstunde gemacht hat.

„Betätigung ist für das Leben so wichtig wie Essen und Trinken“

Barbara Kroll, Leiterin der Ergotherapie an der Vitos Klinik Eichberg, berichtet von ihrer Arbeit

Wer das Haus 3 auf dem Klinikgelände von Vitos Rheingau betritt, erlebt kreative Werkstattatmopshäre: In den Regalen stehen Farbtöpfe neben Kisten mit Speckstein, liegt Material zum Töpfern und Körbeflechten. An den Wänden sind farb-bekleckste Staffeleien aus Holz angebracht. In dem 1883 errichteten Gebäude befinden sich die Räume der Ergo- und Kunsttherapie. Hier arbeitet Barbara Kroll. Die Beschäftigungs- und Arbeitstherapeutin leitet die Ergotherapie. Im Interview schildert sie, wie das Behandlungsangebot aussieht und wie die Patientinnen und Patienten davon profitieren.

„… und ich befürchtete das Schlimmste“

Vitos erinnert am 1. September an die Opfer der NS-Krankenmorde

Ab 1933 wurden Menschen, die nicht dem Ideal des nationalsozialistischen Regimes entsprachen, diskriminiert, zwangssterilisiert und ermordet. Auch Einrichtungen, die heute von Vitos betrieben werden, waren in dieses menschenverachtende System eingebunden. Anlässlich des Gedenktags am 1. September erinnert Vitos an die Opfer der NS-Krankenmorde. Zu ihnen gehört Ludwig Kaiser, der 1941 in Hadamar ermordet wurde. Seine Lebensgeschichte stellen wir hier exemplarisch vor.

„Die Einsamkeit macht etwas mit den Menschen“
Corona-Pandemie: Die Vitos Hotline bietet Anrufern Unterstützung – kostenlos und auf Wunsch anonym

Das Coronavirus und die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben in den vergangenen Wochen weitreichende Folgen gezeigt – für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen. Die Ausnahmesituation, in der wir alle leben, befördert Einsamkeit, Ängste, Frustration. Vitos will Menschen in dieser Situation beistehen und hat deshalb im März ein niedrigschwelliges Hilfsangebot eingerichtet: Die Vitos Hotline richtet sich an Menschen, die auf Grund der aktuellen Krisensituation psychisch belastet sind.

Großer Spaß mit therapeutischer Wirkung
Filmprojekt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Vitos Klinik Rehberg

Capes rauschen flatternd durch die Luft.

Lichtschwerter durchschneiden surrend das Dunkel.

Saurier stapfen donnernd durch den Wald.

Hatten Sie bei diesen Beschreibungen auch direkt Szenen bekannter Filme im Kopf? Filme erzeugen emotionale Bilder, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Diese Anziehungskraft nutzen wir in der Vitos Klinik Rehberg, um pädagogische und therapeutische Ziele zu erreichen. Wie das funktioniert möchte ich Ihnen in diesem Beitrag erläutern.

Wir unterrichten weiter – digital!
Digitales Lernen an der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Mittelhessen

Aufgrund der Corona-Pandemie fand an Schulen und Universitäten kein Präsenzunterricht statt. Gleiches galt auch für die Vitos Schulen für Gesundheitsberufe. Obwohl die ersten Lockerungen von Bund und Ländern besprochen wurden, wird es noch dauern, bis wieder Normalität eingekehrt ist. Digitales Lernen ist das Stichwort der Stunde.

Tina Drexler ist Diplom-Pflegepädagogin und Mitglied der Projektgruppe „Digitales Lernen“. Im Interview hat sie uns verraten, was das Ziel des Projektes ist und wie die Pflegeschulen mit der aktuellen Situation umgehen.

Während der Krise stellen sie die Versorgung sicher
„Reinigungskräfte und Catering-Mitarbeiter von Vitos Service leisten Großartiges“

Mit zwei Themen befasst sich wohl jeder momentan sehr intensiv: Hygiene und Essen. Die Corona-Krise macht uns allen bewusst, wie wichtig Hygieneregeln sind und wie gut eine ausgewogene Mahlzeit tun kann. Auch in der Versorgung unserer Patienten, Klienten und Bewohner sind diese beiden Faktoren essentiell.

850 Serviceprofis, stellen insbesondere während der Corona-Krise die kulinarische Versorgung und die Reinigung unserer Einrichtungen sicher. Sie reinigen täglich zahlreiche Behandlungs-, Arbeitszimmer und Operationssäle. Und sie kochen für tausende Menschen.

Und plötzlich ist alles anders – oder doch nicht?
Das Coronavirus und der Klinikalltag in der Psychosomatik

Das Coronavirus bestimmt seit einigen Wochen unseren Alltag. Das Thema steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sozial zu sein, bedeutet plötzlich, auf Abstand zu gehen. Dass wir derzeit einer Ansteckung aus dem Weg gehen und Rücksicht auf unsere Mitmenschen nehmen, ist wichtig. Neben den ernsten gesundheitlichen Folgen, die durch das Virus ausgelöst werden können, dürfen wir jedoch andere Erkrankungen nicht aus dem Blick verlieren. Wie zum Beispiel die psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Dr. Thorsten Bracher, Klinikdirektor der Vitos Klinik für Psychosomatik Eltville, erläutert, welche Rolle das Virus im Klinikalltag spielt und was Menschen allgemein tun können, um ihre Psyche dieser Tage zu schützen.

Familienleben im Shutdown
„Wir müssen jetzt das Beste daraus machen“

Das Coronavirus und seine Folgen stellt Familien vor enorme Herausforderungen: Schulen, Kindergärten, Spielplätze sind geschlossen. Das Vereinsleben liegt bracht, Verabredungen mit Freunden sind ausgesetzt. Die Eltern müssen irgendwie den Arbeitsalltag organisieren – und nebenbei die Betreuung, Beschulung und Beschäftigung der Kinder.

Wie das Familienleben auch im Shutdown funktionieren kann, lässt sich von den Profis abschauen. Zum Beispiel von Sara Bettini, Erzieherin bei der Vitos Jugendhilfe. Derzeit organisiert sie in der Wohngruppe Walsdorf gemeinsam mit zwei Kollegen den Alltag von neun Kindern im Alter zwischen neun und 17 Jahren.