Autor Ulrike Mai, Unternehmenskommunikation Vitos Rheingau

Leitbild unter der Lupe

Teil 2 – Unsere Haltung

„Wir handeln im Bewusstsein unserer Geschichte. Egal woher ein Mensch kommt, wer und wie er ist, wir begegnen ihm offen und wertschätzend. Wir nehmen jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit an und helfen ihm dabei, Ziele zu entwickeln und zu erreichen. Unsere Mittel setzen wir achtsam und zielgerichtet ein.“

Leitbild unter der Lupe

Teil 1 – Unsere Leistungen

„Menschen können psychisch oder körperlich erkranken, durch eine Behinderung oder in ihrer Entwicklung eingeschränkt sein. Dann behandeln, betreuen oder begleiten wir sie. Durch unsere zahlreichen Standorte können wir sie wohnortnah versorgen. Wir beziehen ihre individuellen Lebenswelten mit ein.

Unsere Kompetenz lebt von den Erfahrungen, Fähigkeiten und dem Einsatz jedes einzelnen Mitarbeiters. Wir verstehen uns als lernende und lehrende Organisation. Die Behandlung und Betreuung erfolgt nach wissenschaftlich anerkannten Konzepten. Kreativität und Querdenken haben bei uns Platz. Wir beschreiten immer wieder neue Wege.“

Woran denken wir, wenn wir gedenken?

Gedenkstunde 2017 bei Vitos Rheingau

Als ich das letzte Mal einen Blogbeitrag zum Thema Gedenkstunde geschrieben habe, dachte ich, dass das Thema damit für das Vitos Blog – zumindest von meiner Seite – durch wäre. Wie oft kann man eine noch so berührende Veranstaltung denn auch schildern, ohne redundant zu sein?

Und doch …

Drei Tage, zwei Filme – Ärzte-Rekrutierung bei Vitos

Öffentlichkeitsarbeit ist ein klasse Job – vor allem, wenn man das Unvorhersehbare liebt! So erfuhr ich, gerade aus dem Urlaub zurück, dass ich Dreharbeiten begleiten würde, von denen ich zwar bereits vor dem Urlaub wusste, dass sie kommen würden, nicht aber, wann. Also: jetzt gleich, sozusagen vorgestern! So flexibel blieb es dann auch!

Erster September – Nachdenken über die Vergangenheit

Für ein Jahr liegt sie hinter uns: die Gedenkstunde zum 1. September. Ein wichtiges Datum, ein schwieriges auch!

Einmal im Jahr zurückblicken: in eine Vergangenheit, die wir lieber nicht hätten, auf eine Zeit, als „der Eichberg“ (heute Vitos Rheingau) von einer Heil- zu einer Mordanstalt wurde. Sein damaliger Direktor, Friedrich Mennecke, war aktiver Teil der T4-Aktion, organisierte den Krankenmord in der Berliner Zentrale Tiergartenstraße 4 (deshalb T4) mit, sorgte für die Transporte der Eichberger Patienten nach Hadamar in die Gaskammern, später für die dezentrale Euthanasie auf dem Eichberg selbst: Töten durch Gift, Hunger, Kälte …