Kopfschmerz – Au weia!

Wer kennt keine Kopfschmerzen? Da wird sich wohl kaum jemand finden. Gerade der Teil des Menschen, der für die „Krone der Schöpfung“ im wahrsten und im übertragenen Sinne so wichtig ist, schmerzt oft gewaltig. Die Beule, wenn es in frühen Jahren mit dem Fahrradfahren noch nicht so recht geklappt hat, die Kopfschmerzen bei der Grippe, der Zahnschmerz, die Migräne, der Gesichtsschmerz, der Kopfschmerz nach reichlich Alkoholkonsum und viele andere Arten. Sie hämmern und bohren, pochen und ziehen, quälen und stechen. Und es gibt kein Entrinnen, denn der Kopf ist oben und der Schmerz ganz nah dran.

Ehrenamt in Griechenland. Ein Reisebericht Teil 3

Wieder einmal waren meine Frau Christiane und ich in Athen, genauer gesagt in Kifisia. Vom 17. bis 26. Mai 2016 unterstützten wir unsere Freunde beim Aufbau eines mobilen Pflegedienstes. Diesmal hatten wir zusätzlich fachliche Unterstützung dabei. Wir führten gemeinsam Seminare und verschafften uns einen Eindruck über den Verlauf des Projekts „Mobile Pflege in Athen“. Welchen Herausforderungen wir uns gegenübergestellt sahen und wie wir die soziale Lage in Athen empfanden, möchten wir nun berichten.

Abenteuer BWF – über den Mut, Fremden ein Zuhause zu geben

Vor einem halben Jahr begann ich als neue Mitarbeiterin im Fachdienst Begleitetes Wohnen in Familien (kurz BWF) der Vitos begleitenden psychiatrischen Dienste Kurhessen. In den ersten Wochen der Einarbeitung ging es vor allem darum, Gastfamilien mit den dort lebenden Klienten kennenzulernen. Doch was steckt hinter dem Konzept des Begleiteten Wohnens in Familien? Und was macht meinen Job für mich so spannend?

Kreativität kennt keine Grenzen

Malprojekt der Vitos Behindertenhilfe Idstein in Kooperation mit der Hochschule Fresenius

„Morgen gehen wir in die Schule“. „Wir haben Aram Sam Sam gesungen“

„Ich freue mich schon Frau Reitz – gehst du mit?“

Mit diesen und anderen Sätzen begrüßten mich unsere Beschäftigten und Bewohner bereits einen Tag vor Projektbeginn am Montagmorgen. Ich kam gerade aus längerer Urlaubszeit und wusste, dass ich an den beiden Folgetagen das Malprojekt mit der Hochschule Fresenius begleiten sollte. Ein bisschen Bammel hatte ich schon. So viele Studierende die da auf unsere Beschäftigten und Bewohner treffen. So viele neue Eindrücke, die sie verarbeiten müssen. Wird alles gut gehen? Werden sich alle wohlfühlen? Wird das Projekt ein Erfolg?

Warum wird ein psychisch Kranker zu einem seelisch Behinderten?

Symposium Chronifizierung psychischer Erkrankungen

Rund 130 Teilnehmer besuchten im April das Symposium in Gießen. Alles drehte sich um die Chronifizierung psychischer Erkrankungen. Die Referenten beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Während der anschließenden Podiumsdiskussion brachten die Zuhörer ihre Perspektiven ein. Welche Rolle spielen Entstigmatisierung, Therapiekonzepte und Vernetzung? Welche neuen Behandlungsansätze gibt es bei Vitos? Das erfahren Sie hier.

Zum Symposium eingeladen hatte Reinhard Belling, Geschäftsführer der Vitos GmbH. Über die große Resonanz der Veranstaltung freute sich die Vitos Akademie als Organisatorin des Symposiums.

„Alles S(ch)wingt“!

Vitos Behindertenhilfe Region Idstein bei großem Inklusionsfest in Wiesbaden

Am 17. September findet in Wiesbaden zum achten Mal ein großes Inklusionsfest statt:  Das Fest für Körper und Sinne. Das Motto „Alles S(ch)wingt“ macht es schon deutlich. Es geht um Musik, Klänge, Instrumente und vieles mehr. Die Vitos Behindertenhilfe Region Idstein ist ein Teil des Festes und stellt neben Catering und vielen Helfern auch Kunstwerke der Beschäftigen von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) aus.

Lauf Vitos, lauf!

Am 15. Juni war es wieder soweit – rund 70.000 Läufer von 2.600 unterschiedlichen Firmen gingen beim J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt für den guten Zweck an den Start. Auch Vitos zog die Laufschuhe über und machte sich voller Vorfreude auf den Weg in die grüne Bankenmetropole, um beim weltweit größten Firmenlauf dabei zu sein.

Der Blick gen Himmel lässt Böses erahnen. Auf dem Weg nach Frankfurt überrascht uns mehr als einmal starker Platzregen. Als am Horizont langsam die eindrucksvolle Skyline erscheint, ist an Aufatmen noch lange nicht zu denken. Zu finster sind die Wolken, die sich über der Mainmetropole ausbreiten. Zu frisch die Erinnerungen an die Nachrichtenbilder des Vortages, als sich Sturzbäche ihren Weg durch Unterführungen und U-Bahnschächte bahnten.

War die Vorfreude umsonst? Fällt das Event auf das wir alle seit Wochen hinfiebern etwa aus?

Blicke in tief Verborgenes
Wer die Zukunft gestalten will, sollte die Vergangenheit kennen  – Geschichten einer vergessenen Generation. Symposium beschäftigt sich mit Studie zu Kranken- und Lebensgeschichten von langjährigen Bewohnern der Heilpädagogischen Einrichtungen

„Sind Sie ein guter Mann?“ – die erste Begegnung von Professor Erik Weber mit einer unserer Bewohnerinnen beginnt mit einer Frage. Seine etwas unbeholfene Antwort „Ja, ich denke schon“ kann die Zweifel zunächst nicht aus dem Weg räumen. Sie fragt erneut kritisch nach. Mit Zweifeln an der Richtigkeit seiner Antwort, aber der Notwendigkeit einer klaren Aussage bewusst, antwortet er: „Ja, ich bin ein guter Mann“. In diesem Moment entspannt sich die Bewohnerin, das Interview kann beginnen.

Geschichten, die das Leben schreibt. Doch immer im Rahmen des institutionellen Korsetts. Geprägt von Erfolgen, Misserfolgen, Demütigungen, Krisen und Zweifeln. Als Forschungsprojekt haben wir eine Studie zur Lebenssituation der Bewohner der ehemaligen Heilpädagogischen Einrichtungen (HPE) 25 Jahre nach dem Auszug aus der Psychiatrie in Auftrag gegeben. Anfang Juni wurde die Studie bei einem Symposium in Kassel vorgestellt.

Die „innere Uhr“ und wie sie tickt

Während der eine schon früh morgens putzmunter und leistungsfähig ist, kommt der andere nur schwer aus dem Bett, dreht dafür aber in den späten Abendstunden richtig auf und macht die Nacht zum Tage. Oft ist die Rede von den sogenannten „Lerchen“ und „Eulen“. In der Medizin hingegen sprechen wir von verschiedenen Chronotypen. Doch niemand sucht sich seine Präferenz für die Morgen- beziehungsweise Abendstunden aus. Vielmehr handelt es sich dabei um ein komplexes Zusammenspiel von genetischen Anlagen und Umwelteinflüssen.

Gefahrenzone Familie – Die Ursprünge von Dissozialität, Aggression und Gewalt

Jeder Mensch hat ein angeborenes Bedürfnis nach Bindung. Diese ist ein entscheidender Faktor für eine gesunde Entwicklung. Die Familie bildet die „Keimzelle“ von Gesellschaftssystemen. Sie ist für das heranwachsende Kind im Idealfall ein Ort der Geborgenheit und der Sozialisation. Doch nicht jedes Kind wächst in einem behüteten Elternhaus auf. Die Familie kann auch zur Gefahrenzone werden, zu einem Ort voller Angst und Einsamkeit. Was richten Vernachlässigung und Gewalt in der kindlichen Seele an?