Blog Tag

Pflegekraft Shaharas berichtet von ihren Erfahrungen

Manchmal beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit vielen offenen Fragen – und mit Hoffnung im Herzen. Dieser Beitrag erzählt von meinem Weg nach Deutschland. Mein Name ist Shaharas, ich bin Muslimin, verheiratet und Mutter einer siebenjährigen Tochter. Ich komme aus Indien und arbeite bei Vitos Herborn. Seit einem Jahr lebe ich in Deutschland – einem Land, das mir viele neue Türen geöffnet, aber auch viele Fragen aufgeworfen hat.

Vitos Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Idstein hat am Aktionstag „Schichtwechsel“ teilgenommen

Ende September fand in Idstein eine Premiere statt: Die Vitos Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) von Vitos Teilhabe nahm erstmals am bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel“ teil. Der Tag bot neue Eindrücke, Begegnungen auf Augenhöhe und viele spannende Gespräche. Ein echtes Herzensprojekt und für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis!

Wenn Töne beim Heilen helfen

Ein helles „Rrrrring“ erklingt, als Johannes Kühn über die kleinen silbernen Zähne des Daumenklaviers streicht. „Hör mal, da kommt das direkt am Anfang.“ Kühn spielt die Aufnahme ab, ein sanftes Lied mit melodischen Gesangslinien. Die Besonderheit: Es sind die Stimmen von Patientinnen und Patienten der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie (KFP) Gießen. In der Musiktherapie nehmen sie Lieder auf – aber nicht nur.

Ersatzneubau der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Haina setzt neue Maßstäbe

Vitos Haina hat im Mai den Ersatzneubau der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Haina in Betrieb genommen, eine der modernsten Maßregelvollzugseinrichtungen Deutschlands. Der Ärztliche Direktor Dr. Sven Krimmer erklärt, was den Neubau so besonders macht und welche Vorteile er nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch Mitarbeitenden bietet.

Interview mit unseren bosnischen Kollegen Haris Jusufovic und Sasa Mikic

Haris Jusufovic und Sasa Mikic kommen beide gebürtig aus Bosnien und arbeiten beide als Pflegefachpersonen in der Heilpädagogisch-Therapeutische Intensivgruppe Riedstadt von Vitos Teilhabe. Warum haben sie sich entschieden, nach Deutschland auszuwandern? Welche Hürden mussten sie überwinden und was gefällt ihnen an der Arbeit in der Heilpädagogisch-Therapeutische Intensivgruppe besonders gut? Diese und weitere Fragen beantworten die beiden im Interview.

Interview mit Dr. Andreas Böger, Chefarzt für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren in der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel 

Am 3. Juni ist der Aktionstag gegen den Schmerz – ein Tag, der inmitten der vielen Gesundheitskampagnen fast leise daherkommt. Dabei betrifft er Millionen. Denn Schmerz ist nicht immer sichtbar, nicht immer verständlich – und oft tabuisiert. Menschen mit Migräne kämpfen nicht nur mit körperlichen Qualen, sondern häufig auch mit dem Unverständnis ihres Umfelds.

„Das bisschen Kopfweh“ – dieser Satz ist für viele Betroffene eine doppelte Belastung. Denn wer unter Migräne leidet, erlebt mehr als Kopfschmerzen: Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Ausfälle im Alltag, soziale Isolation. Und oft kommt noch etwas dazu, das man nicht sofort sieht: Depressionen. Im Gespräch mit Dr. Andreas Böger, Chefarzt für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren in der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel (OKK), wird klar: Migräne und Depression treten häufig gemeinsam auf – und beeinflussen einander. Wie diese beiden unsichtbaren Krankheiten zusammenhängen, warum frühzeitige Hilfe entscheidend ist und was Betroffene wissen sollten, darum geht es in unserem heutigen Beitrag.

Ein Blick hinter die Kulissen des Symposiums zu Teilhabe und psychiatrischer Versorgung von Menschen mit Intelligenzminderung

Was braucht es, damit Menschen mit Intelligenzminderung die psychiatrische Hilfe erhalten, die sie wirklich benötigen? Beim gemeinsamen Symposium von Vitos Teilhabe und der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hadamar wurde deutlich: Es braucht mehr Kooperation, gemeinsame Sprache – und den festen Willen, Barrieren zu überwinden. Interview mit Prof. Dr. Christoph Fehr, Klinikdirektor Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hadamar und Jens Mengel-Vornhagen, Regionalleiter Vitos Behindertenhilfe Region Haina-Bad Emstal. Zwei Perspektiven, ein Ziel.

Es geht um mehr als bloß um Aufmerksamkeit, sagt Prof. Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor am Vitos Klinikum Gießen-Marburg, im Interview

Es sorgt für Schmerzen, Narben und Unverständnis im sozialen Umfeld – trotzdem gibt es Menschen, die sich regelmäßig selbst verletzen. Sie schneiden sich, kratzen ihre Hautoberfläche auf oder fügen sich absichtlich Verbrennungen zu. Studien zufolge probieren es 20 bis 30 Prozent der 14- bis 17-Jährigen ein- bis zweimal aus. Die meisten hören wieder damit auf, manche aber nicht. Mehr noch: Bei ihnen werden die Selbstverletzungen oft stärker. Wie es dazu kommt, weiß Prof. Dr. Michael Franz, Ärztlicher Direktor am Vitos Klinikum Gießen-Marburg.